Grundprinzipien des ökologischen Bauens

Umweltschutz ist eine Aufgabe für jeden einzelnen. Aber was bedeutet die Forderung nach umweltverträglichem Handeln für den Bereich des Bauens? Rückzug in eine Bauernhofidylle? Wahrscheinlich nicht, denn in einem dichtbesiedelten Land mit einer hochtechnisierten Gesellschaft, die vorwiegend in städtischen Ballungsräumen lebt und arbeitet, ließe sichdieser kollektive Wunschtraum nicht verwirklichen.

Umweltbewußt bauen heißt:

Das Gebäude darf die es umgebende Umwelt nur so wenig wie eben möglich belasten.

Basisprinzipien dafür sind:

Eine Planung, die auf die Erfordernisse der Umgebung eingeht die Wahl umweltverträglicher Baustoffe und Bauweisen Ergänzend zu der Grundvoraussetzungen sind zusätzlich zu berücksichtigen: Die Herstellung, der Transport zur Baustelle, die Verarbeitung auf der Baustelle, die wirtschafliche Nutzung und nur geringe oder gar keine Reparaturanfälligkeit. Ein weiter Gesichtspunkt wäre das Verhalten in einem Brandfall und nicht zuletzt die Wiederverwendbarkeit nach einem eventuellen Abbruch.

Bei einer Planung sind auch zu berücksichtigen:
Die Abgabe von umwelt- und gesundheitsschädlichen Stoffen oder schädlicher Strahlung. Auch die Menge des anfallenden Abfalls und seine Zusammensetzung.
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